Alle Artikel in: Fotografie

5 Sekunden-Hack für 10x bessere Handybilder

Die Überschrift ist ganz schön reißerisch, das gebe ich zu. Aber sie beschreibt dieses Tutorial einfach sehr gut. Handyfotos sind auch aus dem Fotografen-Alltag nicht mehr wegzudenken. Das Smartphone ist einfach immer dabei und deshalb vermutlich eine der meist genutzten Kameras überhaupt. Auch wenn die Bildqualität noch nicht ganz an die der größeren Kameras heranreicht, ist das Handy zum Fotografieren ein wertvolles Werkzeug. Heute möchte ich dir deshalb einen der besten Tipps zeigen, wie du mit einfachen und kostenlosen Mitteln deine Handyfotos verbessern kannst. Der Hack ist so stumpf wie effektiv: Putze einfach vor dem Fotografieren mit Tshirt, Top oder einem Brillenputztuch die Linse der Kamera. Das wars! Was das für krasse Auswirkungen hat, kannst du in meinen Vergleichsbildern sehen.   MerkenMerken MerkenMerken MerkenMerken

14 Arten einen Faltreflektor zu nutzen

Vor kurzem habe ich euch 5 Foto-Accessoires vorgestellt, die jeder Anfänger-Fotograf im Rucksack haben sollte, und da war auch der 5-in-1-Faltreflektor dabei. Der Name suggeriert ja, dass man mit den fünf Oberflächen 5 verschiedene Anwendungen damit abdecken kann. In den letzten Jahren haben Carmen und ich aber immer wieder neue Anwendungen für dieses mächte Werkzeug der Lichtsetzung gefunden – ingesamt 13 um genau zu sein – und die möchte ich Euch heute zeigen. Für das kleine Shoot, bei dem Carmi mir als Model ausgeholfen hat, haben wir uns einen sonnigen Tag zur Mittagszeit ausgesucht, viel härter wird das Licht nicht. Das liegt daran, dass die Sonne sehr hoch steht und eine sehr kleine Lichtquelle ist. Kleine Lichtquellen erzeugen immer ein sehr hartes Licht, das meist nicht sehr vorteilhaft ist. Hartes Licht bedeutet, das die Schatten nicht weich auslaufen, sondern sich ganz klar abzeichnen. 1. Abschatten mit dem transparenten Innenteil Mit dem Reflektor kann man das nun ein wenig beheben. Der Innenteil des Reflektors ist nämlich lichtdurchlässig und funktioniert ähnlich wie eine Softbox: Die Lichtquelle wird größer …

Was ist der ISO in der Fotografie?

Kurz erklärt: Was ist ISO?

Nachdem es in Teil 1 meiner Serie „Kurz erklärt“ um die Blende und in Teil 2 um die Belichtungszeit ging, dreht sich im heutigen Artikel alles um die Frage „Was ist ISO?“ Um ein Bild gut zu belichten braucht man nämlich genau diese drei Dinge. Aber was ist der ISO denn jetzt genau? Der ISO-Wert bezeichnet bei Digitalkameras die Empfindlichkeit des Sensors. Je höher die Zahl – z.B. ISO 100, 200, 400, oder auch 12800 – desto empfindlicher ist der Sensor eingestellt und desto mehr Licht wird während der Belichtungszeit vom Sensor gesammelt. Allerdings gibt es beim ISO einen kleinen Haken: Je höher der Wert, desto mehr Rauschen gibt es im Bild. Auch die Schärfe des Bildes nimmt bei höheren Werten ab. Deshalb gilt für den ISO die Faustregel: Je niedriger, desto besser! Wofür braucht man den ISO? Außerhalb eines Studios, in dem man sich die Lichtbedingungen selbst schaffen kann, muss man mit dem ISO aber meist ein wenig vom Optimum weg. Das liegt übrigens bei den meisten Kameras bei ISO 100. Der ISO ist …

Was soll ich fotografieren?

Wenn Du gerade eine neue Kamera gekauft hast und dich jetzt fragst: „Was soll ich fotografieren?“, ist dieser Artikel genau richtig für Dich! Erstmal aber noch herzlichen Glückwunsch zu deiner Anschaffung! 🙂 Ich habe ein paar Ideen für dich zusammengestellt, die dir dabei helfen schnell besser zu werden und die Fotos zu machen, die du möchtest. 1. Fahr mal in eine andere Stadt Die Umgebung deiner Wohnung hast du vermutlich gleich in den ersten Tagen nach dem Kamera-Kauf durchfotografiert. Deshalb ist es ungemein bereichert einfach mal in eine andere Stadt zu fahren und dort einfach drauflos zu fotografieren. Du musst nicht gleich wie ich nach London fliegen, auch eine größere Stadt in deiner Nähe, die zum Beispiel mit einem Länderticket der Bahn günstig zu erreichen ist, wäre ideal. Es geht einfach nur darum rauszukommen. 2. Ideen für eine 30-Tage oder 365-Tage-Challenge Bei so einem Projekt musst du losgehen, fotografieren und dich jeden Tag mit deiner Kamera beschäftigen. Wenn du jeden Tag etwas auf die gleiche Art oder ein bestimmtes Motiv fotografierst, wirst du zwangsläufig besser …

Monestir de Sant Pere de Galligants

5 neue Tipps für bessere Urlaubsfotos

Vor einiger Zeit habe ich Euch in meinem ersten Artikel bereits 5 Tipps für die Reisefotografie gegeben. Nun kommt Teil zwei und den habe ich zusammengestellt, als ich selbst Urlaubsfotos in Girona gemacht habe. Tipp 1: Probiere im Urlaub neue Sachen aus Wenn du auf Reisen gehst, hast du, sofern du keinen geführten Trip gebucht hast, meistens viel Zeit um neue Foto-Techniken auszuprobieren. Du musst nur überlegen, worauf du gerade Bock hast. Hier ein paar Ideen zur Inspiration: Nur analog fotografieren Nur mit einer Brennweite fotografieren Nur von unten/oben fotografieren Nur ein Thema fotografieren (Türen, Füße, Autos, Gesichter, Gebäude, Pflanzen) Nur in einem Stil fotografieren (minimalistisch, Reportage, Street, Schwarzweiss, ein bestimmter Fotograf, Portraits) Du kannst natürlich auch mehrere Punkte aus der Liste kombinieren, zum Beispiel nur schwarz-weiss-Portraits von oben fotografieren. Es ist gar nicht so wichtig, welches Projekt du dir vornimmst, es ist nur ungemein lehrreich sich auf eine Sache zu beschränken und eine Serie von zusammengehörigen Bildern zu produzieren. Tipp 2: Pass beim Fliegen mit analogen Filmen auf! Falls du es noch nicht wusstest: …

Kurz erklärt: Belichtungszeit

Wenn man sich mit Fotografie beschäftigt, kommt irgendwann der Moment, an dem man raus aus der Automatik und rein in den manuellen Modus möchte. Um den manuellen Modus zu beherrschen, muss man zuerst über drei Dinge Bescheid wissen: Belichtungszeit, Blende und ISO. Die drei bilden das sogenannte Belichtungsdreieck. In diesem Artikel kümmern wir uns nur um die Belichtungszeit. Was ist die Belichtungszeit eigentlich? Die Belichtungszeit ist die Zeit, in der Licht durch das Objektiv auf den Sensor oder den Film in der Kamera scheint. Damit das nicht die ganze Zeit passiert, ist in der Kamera ein sogenannter Verschluss eingebaut. Deshalb wird die Belichtungszeit auch Verschlusszeit genannt. Bei den meisten Kameras ist der Verschluss mechanisch, also eine Klappe, die sich für die eingestellte Belichtungszeit öffnet und danach wieder schließt. Bei Spiegelreflexkameras klappt auch noch der Spiegel hoch, der das Bild in den Sucher reflektiert. Inzwischen gibt es auch elektronische Verschlüsse, die sind meist bei spiegellosen Kameras und vor allem bei Smartphones zu finden. Stell dir den Verschluss einfach als Knick in einem Gartenschlauch vor: Wenn du …

Blende in der Fotografie erklärt

Kurz erklärt: Was ist die Blende in der Fotografie?

Willkommen zum ersten Teil meiner „Kurz erklärt“-Serie. In dieser Serie geht es um die Basics in der Fotografie – einfach erklärt, besonders für Anfänger. Um ein Bild richtig zu belichten, muss man an der Kamera drei Dinge einstellen: Die Blende Die Belichtungszeit/Verschlusszeit Den ISO-Wert Die drei Parameter beeinflussen sich gegenseitig, deswegen ist es gerade am Anfang  manchmal ein wenig herausfordernd zu verstehen, was gerade passiert. Deshalb habe ich die Infos auf drei Artikel aufgeteilt. Am besten beschäftigst du dich erstmal mit einem zur Zeit. Heute gehts dabei um die Blende. Was ist die Blende in der Fotografie? Die Blende ist eine Öffnung in deinem Objektiv, die verschieden weit geschlossen oder aufgemacht werden kann. Dadurch kommt mehr oder weniger Licht auf den Sensor und das Bild wird heller oder dunkler. Du musst dir das wie einen Wasserhahn oder einen Gartenschlauch mit so einem Ventil vorne dran vorstellen. Je nachdem wie weit du den Hahn öffnest, kommt unterschiedlich viel Wasser durch. Wie weit die Blende geöffnet ist, wird mit der sogenannten Blendenzahl angegeben. Die findest du entweder …

Kein Geld zum Fotografieren?

Diese Situation kennst du bestimmt: Du brennst für dein Hobby, willst richtig durchstarten, aber dir fehlt noch das nötige Equipment. Und ja, in der Fotografie gilt, wie bei vielen anderen Hobbies auch: Das Werkzeug macht nicht den Meister. Aber ohne Werkzeug wird man leider auch kein Meister. Deshalb habe ich heute beispielhaft ein paar Kamera-Setups zusammengestellt, mit denen man trotz eines kleinen Budgets mit der Fotografie beginnen kann. Dafür habe ich mich an 4 Preisstufen orientiert: 0€, 50€, 100€ und 250€. Die höheren Preisstufen schließen natürlich die unteren mit ein, du kannst also auch nach Belieben mischen 😉 Falls du noch ein paar Tipps brauchst, wie man am besten Sparen kann, z.B. für neue Kameras, lies doch einmal meinen Artikel über Geld. Budget: 0,00€ Machen wir uns nichts vor, mit einem Budget von 0,00€ ist es nicht leicht ein Hobby zu starten. So ist es auch in der Fotografie. Die Möglichkeiten sind sehr eingeschränkt, aber es ist möglich. 1. Dein Handy Inzwischen fast jeder ein Handy, mit dem man auch Fotos machen kann, mit den …

Wandbild von Saal-Digital im Test

Vor ein paar Wochen habe ich auf Instagram einen Werbepost von Saal-Digital gesehen, die anboten im Tausch gegen einen Testbericht kostenlos Wandbilder zu verschicken. Da ich schon seit Jahren die Abzüge für unsere Brautpaare bei Saal-Digital drucken lasse, hielt ich das für eine gute Gelegenheit auch einmal ein Wandbild auszuprobieren. Saal Digital hat mir das Bild also kostenlos für den Test zur Verfügung gestellt. Bestellprozess Für die Bestellung des Bildes gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste ist der Upload auf der Website, die zweite ist die Bestellsoftware, die es für Mac und PC gibt. Ich hab die zweite Variante gewählt, weil ich die Software schon auf Grund voriger Bestellungen schon auf meinem Rechner hatte. Für die App braucht man zusätzlich Adobe Air. Das ist sowas ähnliches wie der allseits bekannte Flashplayer, nur für Programme, statt für Medieninhalte. Das ist auch einer der Punkte, der an der App ein wenig nervt. Bei jedem Start muss entweder für Adobe Air oder für die Saal-Digital-App ein Update heruntergeladen werden. Da gibt es aus meiner Sicht noch Verbessserungsbedarf. Die beste …