Fotografie, Test
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Wandbild von Saal-Digital im Test

Vor ein paar Wochen habe ich auf Instagram einen Werbepost von Saal-Digital gesehen, die anboten im Tausch gegen einen Testbericht kostenlos Wandbilder zu verschicken. Da ich schon seit Jahren die Abzüge für unsere Brautpaare bei Saal-Digital drucken lasse, hielt ich das für eine gute Gelegenheit auch einmal ein Wandbild auszuprobieren. Saal Digital hat mir das Bild also kostenlos für den Test zur Verfügung gestellt.

Bestellprozess

Für die Bestellung des Bildes gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste ist der Upload auf der Website, die zweite ist die Bestellsoftware, die es für Mac und PC gibt. Ich hab die zweite Variante gewählt, weil ich die Software schon auf Grund voriger Bestellungen schon auf meinem Rechner hatte. Für die App braucht man zusätzlich Adobe Air. Das ist sowas ähnliches wie der allseits bekannte Flashplayer, nur für Programme, statt für Medieninhalte. Das ist auch einer der Punkte, der an der App ein wenig nervt. Bei jedem Start muss entweder für Adobe Air oder für die Saal-Digital-App ein Update heruntergeladen werden. Da gibt es aus meiner Sicht noch Verbessserungsbedarf. Die beste Lösung wären zwei native Apps für jedes Betriebssystem, die sich auf Wunsch auch im Hintergrund updaten, wie man das zum Beispiel von iOS gewohnt ist.
Die Benutzung der Software ist aber relativ selbsterklärend und klappt reibungslos.

saal-digital-software

Screenshot der Saal-Digital-Bestellsoftware

Kleiner Tipp für den Upload: Immer die Dateien in maximaler Auflösung und in sRGB als JPEG ausgeben. Die Software komprimiert und skaliert die Bilder dann in die Auflösung, die sie braucht. Man kann zwar auch mit ICC-Farbprofilen arbeiten, um noch genauere Ergebnisse zu haben, ich habe mich damit allerdings noch nicht beschäftigt. Deshalb kann ich also dazu auch nichts sagen.
Wenn du direkt in JPEG fotografiert hast, dürfte es keine Probleme geben, wenn Du die Datei unbearbeitet hochlädst.

Material

Bei der Wahl des Trägermaterials hab ich mich für eine Hartschaumplatte entschieden, da diese laut Übersicht auf der Website eine höhere Schärfe als ein Gallery Print haben soll, was mein zweiter Favorit gewesen wäre.

2017-11-saal-Digital-Test-001

Die Hartschaumplatte gibt es in zwei Stärken, 5mm und 10mm. Für die Rückseite gibt es verschiedene Aufhängungen, ich habe mich bei diesem Bild für ein Metallprofil entschieden.

Druck

Besonders gespannt war ich, wie die Farbverläufe in meinem Bild gedruckt werden. Am Monitor hatte ich schon ein wenig Probleme mit dem sogenannten Banding, das sind auffällige Farbsäume in einem Verlauf. Das liegt aber wohl mit daran, dass mein Monitor nicht alle Farbinformationen aus der RAW-Datei darstellen kann.

Gefreut habe ich mich jedenfalls, dass von dem Banding auf dem fertigen Wandbild nichts mehr zu sehen ist. Der Verlauf von blau zu gelb ist herrlich weich. Auch die Schärfe des Bildes ist super! Man kann sogar die hinzugefügte Körnung erkennen. Wie ihr im Video sehen könnt, kam das Bild auch super verpackt an, da dürfte sich der eine oder andere Paketbote die Zähne dran ausbeißen 😉

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Auch die Kanten waren alle sauber geschnitten. Weiße Blitzer oder einen Bruch des Forex-Materials konnte ich nicht finden.

Fazit

Wenn Du für dein Zuhause ein Bild in großem Format ausdrucken möchtest, kann ich Saal-Digital also auf jeden Fall empfehlen. Das Bild kommt in guter Qualität und schnell und sicher geliefert.

Bonus

Da in meiner Wohnung momentan leider kein Platz für ein großes Wandbild ist, möchte ich es gerne verlosen. Wenn du es gewinnen möchtest, schau bis 01.12.17 auf meinem Youtube-Kanal vorbei und kommentiere dort das Video mit dem Saal-Digital-Wandbild. Da findest Du auch die genauen Teilnahmebedingungen.

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Kategorie: Fotografie, Test

von

Moin, ich bin Kai und fotografiere für mein Leben gerne. Wenn ich mal keine Kamera in der Hand habe, spiele ich Gitarre, trainiere für den nächsten Triathlon oder chille mit der besten Frau der Welt mit Chips und Netflix auf dem Sofa.

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