Alle Artikel mit dem Schlagwort: Adobe

datenschutz panne adobe creative cloud

Datenschutz-Panne in der Adobe Creative Cloud

Der Schulungsanbieter Cleverprinting berichtet in seinem Newsletter von einer neuen Datenschutz-Einstellung der Adobe Creative Cloud. Seit dem Update auf CC 2019 ist die Übertragung von Nutzungsdaten der Desktopprogramme an Adobe erlaubt. Hiermit soll laut Erklärtext von Adobe die „Funktion und Qualität der Produkte verbessert werden“. Kurzfassung Wenn man sich dann wie Cleverprinting aber die Datenschutzbestimmungen ansieht, kann man ungefähr erahnen, was mit diesen Informationen möglich wird: Besonders problematisch erscheint hier die Übertragung der „eindeutigen Dokumentkennungen“. Das ist eine Art Fingerabdruck, der in jede Datei eingebettet wird. Damit lassen sich Einblicke in die genauen Arbeitsabläufe von Firmen und beim Versenden von z.B. PDF-Dateien an eine Druckerei sogar deren Geschäftspartnern gewinnen. Übertragung abschalten Zum Glück ist die Lösung des Problems relativ einfach. Man muss lediglich bei seinem Adobe-Account eingeloggt sein und kann dann auf account.adobe.com/privacy bei beiden Checkboxen die Haken deaktivieren – schon ist die Übertragung vorerst gestoppt (siehe Bild oben). Weitere Informationen Alles Weitere und ein zusätzliches Problem mit den Farbprofileinstellungen kann man auf der Website von Cleverprinting oder auf der von Docma nachlesen.

Dropbox-Alternative für Fotografen

Meine Suche nach einer Dropbox-Alternative für Fotografen

Im Mai, auf dem Höhepunkt des DSGVO-Wahnsinns, habe ich angefangen nach einer Dropbox-Alternative zu suchen. Am Anfang dachte ich eigentlich, dass sich das relativ einfach einfach gestalten würde und mit einer Google-Suche, kurzem Vergleichen und einer Umzugsphase erledigt wäre. Falsch gedacht! Ich habe es nicht für möglich gehalten, aber selbst im Jahr 2018 ist es nicht wirklich leicht einen guten Cloud-Speicher-Anbieter zu einem akzeptablen Preis zu finden. Meine Anforderungen an eine Dropbox-Alternative Zugegeben, einige meiner Anforderungen sind speziell für Unternehmer oder Fotografen relevant, und nicht für Privatpersonen, die meisten sind aber universell. Ich nutzte Dropbox bisher als zusätzliches Off-Site-Backup für meine Lightroom-Kataloge mit Smart-Previews. Wie genau, könnt ihr in meinem Artikel mit 5 Workflow-Tipps für Lightroom nachlesen. 1. Serverstandort in der EU oder noch besser in Deutschland Wenn die DSGVO eine Sache gekonnt eingeführt hat, dann ist das Rechtsunsicherheit. Um an dieser Stelle auf Nummer sicher zu gehen und auch sogenannte Auftragsdaten-Verarbeitungs-Verträge abschließen zu können – Dropbox scherte sich da nämlich einen Scheiß drum – wollte ich gerne auf einen Anbieter aus Europa zurückgreifen, noch besser auf …

Neu: Farbprofile in Lightroom

Adobe hat letzte Woche ein Update für Lightroom Classic und CC veröffentlicht, das den eigenen Workflow komplett verändern könnte. Die größte Neuerung ist die Einführung von Farbprofilen. Diese Technik ist schon seit längerem als LUT (Look up Table) in der Video-Branche bekannt und findet nun auch bei Lightroom Einzug. Was ist der Unterschied zwischen Presets und Farbprofilen in Lightroom? Die Idee ist, dass man Bildern nun nicht mehr mit den bisher bekannten Presets – bzw. Entwicklungsvorgaben – einen Look gibt, sondern mit den Farbprofilen. Diese funktionieren prinzipiell so wie ein Instagram- oder VSCO-Filter und haben keinen Einfluss auf die Schieberegler im Entwickeln-Modul. Neu dabei ist, dass es einen Regler für die Intensität gibt. Man kann einen Look also auch dezenter anwenden. Danach kann man den Look mit den bereits bekannten Reglern nachjustieren. Adobe liefert einige Farbprofile mit, unter anderem ein generelles (Adobe Farbe), eines für Landschaften mit ein wenig mehr Sättigung und einem, das mit allen Hauttönen funktionieren soll (Adobe Porträt).  Diese lassen sich im Dropdown-Menü bei den Grundeinstellungen im Entwickeln-Modus auswählen. Das alte Profil …

Mein liebstes neues Photoshop CC-Feature: Das Gesichtswerkzeug

In einer der letzten Versionen hat Photoshop ein tolles Update des Verflüssigen-Filters bekommen. Dieser Filter ist immer noch die erste Wahl, wenn es um Korrekturen von Proportionen oder Beauty-Retusche geht. Nun erkennt der Filter automatisch Gesichter und so lassen sich die Form von Lippen, Mundwinkeln, Nase, Augen oder dem Gesicht insgesamt mit Schiebereglern verändern. Hier gibt es mein Video-Tutorial dazu: