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Kurz erklärt: Belichtungszeit

Wenn man sich mit Fotografie beschäftigt, kommt irgendwann der Moment, an dem man raus aus der Automatik und rein in den manuellen Modus möchte. Um den manuellen Modus zu beherrschen, muss man zuerst über drei Dinge Bescheid wissen: Belichtungszeit, Blende und ISO. Die drei bilden das sogenannte Belichtungsdreieck. In diesem Artikel kümmern wir uns nur um die Belichtungszeit. Was ist die Belichtungszeit eigentlich? Die Belichtungszeit ist die Zeit, in der Licht durch das Objektiv auf den Sensor oder den Film in der Kamera scheint. Damit das nicht die ganze Zeit passiert, ist in der Kamera ein sogenannter Verschluss eingebaut. Deshalb wird die Belichtungszeit auch Verschlusszeit genannt. Bei den meisten Kameras ist der Verschluss mechanisch, also eine Klappe, die sich für die eingestellte Belichtungszeit öffnet und danach wieder schließt. Bei Spiegelreflexkameras klappt auch noch der Spiegel hoch, der das Bild in den Sucher reflektiert. Inzwischen gibt es auch elektronische Verschlüsse, die sind meist bei spiegellosen Kameras und vor allem bei Smartphones zu finden. Stell dir den Verschluss einfach als Knick in einem Gartenschlauch vor: Wenn du …