Alle Artikel mit dem Schlagwort: Tutorial

Bild eines Frachtschiffes, das in Photoshop verpixelt wurde

Bilder verpixeln mit Photoshop

Es ist immer mal wieder hilfreich zu wissen, wie man Bilder in Photoshop verpixeln kann. Zum Beispiel wenn Personen auf einem Bild zu sehen sind, die nicht im Netz veröffentlicht werden möchten, oder falls man Autokennzeichen unkenntlich machen möchte. Letzteres ist zwar in den meisten Fällen nicht nötig, aber mit verpixelten Nummernschildern kannst auf Nummer sicher gehen. Zum Glück ist der ganze Prozess in Photoshop ziemlich einfach und schon in weniger als einer Minute erledigt. 1. Auswahl zum Verpixeln treffen Zuerst muss Photoshop natürlich wissen welcher Bereich im Bild verpixelt werden soll. Dafür eignen sich am besten die Auswahlwerkzeuge (Taste M) oder die Lassos (Taste L) aus der Werkzeugleiste. Mit Shift + M oder Shift + L kannst du durch die verschiedenen Varianten switchen. Sobald du dich für ein Werkzeug entschieden hast, wählst du per Klicken und ziehen den richtigen Bereich im Bild aus. Danach sollte eine gestrichelte Linie erscheinen, die den ausgewählten Bereich markiert. 2. Verpixeln-Filter in Photoshop Nun wählst du oben im Menü unter Filter » Vergröberungsfilter den Mosaikeffekt… aus. Der Mosaikeffekt ist …

Tutorial Lightroom Horizont gerade ausrichten.

#Turbotipp: Horizont gerade ausrichten in Lightroom

Wenn ein schiefer Horizont in Bildern bei dir ein starkes Unwohlsein auslöst, ist dies genau das richtige Tutorial für dich. Insbesondere in der Landschaftsfotografie ist dies einer der wichtigsten Schritte in der Nachbearbeitung. Zum Glück ist die Korrektur eines schiefen Horizonts in Lightroom in wenigen Sekunden erledigt. 1. Freistell-Modus in Lightroom Falls du nicht schon im Entwickeln-Modul bist, drücke die Taste D, oder klicke oben auf „Entwickeln“. Nun kannst du mit der Taste R oder einem Klick auf das gestrichelte Rechteck unter dem Histogramm (siehe Screenshot unten) den Freistell-Modus aktivieren. Darin kann man den Bildausschnitt verändern und eben auch das Bild kippen, um einen schiefen Horizont gerade zu machen. Mit einem Klick auf dieses Symbol aktivierst du den Freistellen-Modus in Lightroom Sobald der Freistellenmodus aktiviert ist, erscheinen Hilfslinien, die das Bild nach der Drittelregel unterteilen. 2. Wasserwaage Um nun den Horizont zu begradigen haben sich die Lightroom-Entwickler ein cleveres Tool ausgedacht: Die Wasserwaage. Die befindet sich gleich neben dem Winkel-Schieberegler oben rechts. (siehe Screenshot unten) Mit dieser Wasserwaage kann man in Lightroom einen schiefen Horizont …

Turbotipp: Blauen Himmel faken in Lightroom

Es gibt so Tage, da klappt einfach gar nichts. Da kocht erst morgens beim Pana Cotta machen die Sahne über, dann reißt beim Anziehen die Socke und später hab verteilt man noch beim Ausquetschen eine halbe Tube Senf in der Küche. So oder so ähnlich geht es mir manchmal.Auch beim Fotografieren gibt es solche Tage. Da fährt man mal für ein langes Wochenende an einen schönen Ort, will tolle Fotos machen und dann kommt nicht einmal die Sonne raus. Grauer Himmel. Ausschließlich. Verlaufsfilter in Lightroom An der Stelle kommt eine äußerst nützliche und einfache Funktion von Lightroom wie gerufen: Der Verlaufsfilter. Zugegeben, diese Methode ist eher quick and dirty und funktioniert nur, wenn man im Bild keine Wolken erkennen kann, sondern nur eine dicke und gleichmäßige Wolkenschicht ohne Kanten. So wie in meinem Bild vom Big Ben: Eigentlich ein ganz nettes Bild, wenn da nur nicht der langweilige Himmel wäre. Wenn man nun aber die Taste M drückt, oder auf das kleine Rechteck oben rechts unter dem Histogramm klickt, öffnet sich das Menü der Verlaufsfilter. …

interner Blitz einer Olympus OMD

Blitzen für Anfänger – Teil 2: Der interne Blitz

Nachdem ich im ersten Artikel meiner Serie Blitzen für Anfänger auf die Frage eingegangen bin, warum man überhaupt blitzen sollte, und welches Blitz-Equipment für Anfänger empfehlenswert ist, geht es im zweiten Teil erstmal um den Blitz in der Kamera. Klein aber oho: der integrierte Blitz 1. Einfache Produktfotos Viele Kamera-Modelle bringen einen kleinen Blitz mit, meistens zum Aufklappen. Der hat oft nicht besonders viel Power, man kann damit aber trotzdem einiges machen. Zum Beispiel kann man den Blitz mit ein paar Tricks und wenig Aufwand wunderbar für Produktfotos nehmen, wie ich in diesem Artikel schon mal beschrieben habe. Einfache Produktfotos sind auch mit dem internen Blitz und zwei A4 Blättern möglich. 2. Fashion-Looks Aber auch der Reh-im-Autoscheinwerfer-Licht-Look, den viele Fashion-Fotografen mit einem Ring-Blitz umsetzen, ist mit dem integrierten Blitz ansatzweise möglich. Natürlich gibt es damit nicht die typische ringförmige Reflexion in den Augen. Dennoch ermöglicht dieser Look Bilder, die irgendwie spontan und zwanglos, wie Schnappschüsse, aber auch amateurhaft aussehen. Letzteres ist dabei sicherlich oft Absicht um ein Gefühl der Authentizität zu vermitteln. Beim rechten Bild …

Aufsteckblitz von Yongnuo entfesselt blitzen für Anfänger

Blitzen für Anfänger – Teil 1: Das richtige Equipment

Falls du wie ich ein Fotografie-Autodidakt bist, kann das große Thema Blitzen am Anfang erstmal sehr entmutigend und kompliziert erscheinen. Und warum sollte man als Fotograf überhaupt blitzen können? Die Kameras werden immer besser und besser, besonders im Dunkeln. Braucht es da noch einen Blitz? Kann man nicht auch Available Light*-Fotograf sein und ausschließlich mit Tageslicht arbeiten? Warum sollte man überhaupt blitzen? Klar kann man das. Und selbst manche Profis haben Angst vor dem Blitzen und nutzen das Label „Available Light Fotograf“ als Ausrede um nicht blitzen zu müssen. Aber ein Blitz ist ein wertvolles Gestaltungswerkzeug. Er gibt dir in vielen Situationen mehr Spielraum. Zum Beispiel kannst du damit schnelle Bewegungen einfrieren, wenn eine kurze Belichtungszeit nicht möglich oder nicht gewollt ist. Hier habe ich mit dem Blitz, der sogar im Bild zu sehen ist, die Bewegung der Wassertropfen „eingefroren“ Der nächste Vorteil ist der Preis. Schon mit günstigen Aufsteckblitzen kann man eine Menge machen. Im Vergleich zu Dauerlicht wie LED-Panelen oder Halogen-Lampen sind Blitze für die gelieferte Power auch klare Preis-Leistungssieger. Um also genauso …

Dropbox-Alternative für Fotografen

Meine Suche nach einer Dropbox-Alternative für Fotografen

Im Mai, auf dem Höhepunkt des DSGVO-Wahnsinns, habe ich angefangen nach einer Dropbox-Alternative zu suchen. Am Anfang dachte ich eigentlich, dass sich das relativ einfach einfach gestalten würde und mit einer Google-Suche, kurzem Vergleichen und einer Umzugsphase erledigt wäre. Falsch gedacht! Ich habe es nicht für möglich gehalten, aber selbst im Jahr 2018 ist es nicht wirklich leicht einen guten Cloud-Speicher-Anbieter zu einem akzeptablen Preis zu finden. Meine Anforderungen an eine Dropbox-Alternative Zugegeben, einige meiner Anforderungen sind speziell für Unternehmer oder Fotografen relevant, und nicht für Privatpersonen, die meisten sind aber universell. Ich nutzte Dropbox bisher als zusätzliches Off-Site-Backup für meine Lightroom-Kataloge mit Smart-Previews. Wie genau, könnt ihr in meinem Artikel mit 5 Workflow-Tipps für Lightroom nachlesen. 1. Serverstandort in der EU oder noch besser in Deutschland Wenn die DSGVO eine Sache gekonnt eingeführt hat, dann ist das Rechtsunsicherheit. Um an dieser Stelle auf Nummer sicher zu gehen und auch sogenannte Auftragsdaten-Verarbeitungs-Verträge abschließen zu können – Dropbox scherte sich da nämlich einen Scheiß drum – wollte ich gerne auf einen Anbieter aus Europa zurückgreifen, noch besser auf …

Frau im Abendlicht auf einem Feld – Gegen die Sonne fotografieren

Im Gegenlicht fotografieren

Dieser Sommer ist einfach der Hammer! Das Beste daran sind die vielen Sonnenstunden. Die sorgen nicht nur für Spaß beim Sport im Freien, in der wunderbaren Abendsonne lassen sich dieses Jahr einigermaßen verläßlich tolle Bilder im Gegenlicht fotografieren. Beim Fotografieren gegen die Sonne sollte man aber einige Punkte beachten, und die habe ich dir hier zusammengesammelt. 1. Benutze RAW Bei Fotos im Gegenlicht ist die Aufnahme der Bilder im RAW-Format essenziell. Der tolle Gegenlicht-Look lässt sich nur erreichen, wenn man bei der Aufnahme so stark unterbelichtet, dass die hellen Bildteile erhalten bleiben. Das Motiv ist dann aber oft unterbelichtet, sodass man die Schatten in der Nachbearbeitung wieder aufhellen muss. Das lässt sich viel leichter mit RAW-Bildern umsetzen, als mit JPEGs. Unterbelichtetes Bild Bearbeitetes Bild mit Belichtung +1.05 in Lightroom Eine Alternative hierzu ist die Verwendung von Blitzen oder Reflektoren, die schon bei der Aufnahme dafür sorgen, dass das Motiv nicht so stark unterbelichtet wird. Reflektoren blenden aber häufig das Model und geblitzte Bilder sehen schnell zu künstlich aus. Außerdem ist man dann häufig mit deutlich größerem …

5 Workflow-Tipps für Lightroom

Nachdem es sich hier in der letzten Zeit um meine neue Instax SQ6 gedreht hat, und wie man damit Blitzen kann, geht es heute mal wieder um Lightroom. Genauer gesagt Lightroom Classic. Wer viele Bilder in Lightroom Classic oder einer anderen App bearbeitet, kommt irgendwann an den Punkt wo man seinen Workflow verbessern und einfach schneller werden möchte. Mit ein wenig Übung kommt zwar auch Routine in die Bearbeitung, manchmal schleifen sich aber auch zeitfressende Angewohnheiten ein. Deshalb überprüfe ich regelmäßig meinen Workflow und versuche ihn weiter zu optimieren. Dabei hilft es mir immer mit anderen Fotografen zu reden und zu schauen, wie deren Workflow ist. Jeder hat da seinen ganz eigenen. Ich habe vor längerer Zeit schon mal 5 Workflow-Tipps für Lightroom in einem Youtube-Video gesammelt. Das sich in der Zwischenzeit in Lightroom aber einiges getan hat, entschloss ich mich die Punkte aus dem Video in diesem Artikel zu aktualisieren. 1. Mehrere Speicherkarten gleichzeitig importieren in Lightroom Classic Standardmäßig kann man in Lightroom nur von einer Speicherkarte zur Zeit Bilder importieren. Es gibt allerdings einen …

Studioblitz Polaroid

Entfesselt blitzen mit Polaroid- / Instax-Kameras

Eine Sache, die mich an allen Sofortbildkameras nervt, ist der eingebaute Blitz. Gerade Portraits werden ohne Blitz nicht so richtig scharf, mit dem eingebauten Blitz sehen sie dann aber blöd aus. Wie mit eigentlich allen in Kameras eingebauten Blitzen. Da kam ein Post auf der Instax-Instagram-Seite gerade recht, der den Tipp gab einfach mit einem externen Blitz zu fotografieren und dabei den D-Modus (dunkler) zu benutzen, da dann die Verschlusszeit kürzer ist. Weder meine Instax SQ6, noch meine Polaroid 600 haben aber einen Anschluss für ein Blitzkabel oder wenigstens einen Blitzschuh für entfesseltes Blitzen eingebaut. Ganz so einfach ist das also nicht. Entfesselt blitzen? Zugegeben, der deutsche Begriff klingt etwas martialischer als das schlicht sachliche englische Ausdruck „Off-Camera-Flash“. Das bedeutet so viel wie „Blitz, der abseits der Kamera steht“. Das trifft es besser. Bis vor kurzem habe ich dafür zwei Canon EX580ii Speedlites benutzt, die ich vor ein paar Jahren gebraucht gekauft habe. Eines der beiden ist mir aber vor kurzem runtergefallen und die Ersatzteile waren so teuer wie ein neuer Yongnuo-Blitz. Somit habe ich …

Richtig fokussieren Canon

Was ist Back Button Fokus?

Stell dir vor, du willst ein Porträt machen. Das Model steht vor dir, du drückst den Auslöser deiner Kamera halb durch, sie fokussiert mit dem gewählten AF-Punkt, du drückst ganz durch und das Foto wird auf die Speicherkarte gebannt. Soweit alles gut. Standard. Und Standard-Einstellung. Was passiert nun aber, wenn das Model auf dich zukommt? Wenn du die gleiche Methode anwendest, werden die Bilder höchstwahrscheinlich unscharf, weil das Model sich in dem Moment vom Fokussieren zum Auslösen weiterbewegt. Für genau diesen Fall haben sich die Kamerahersteller einen Autofokus-Modus einfallen lassen. Bei Canon heißt der AI-Servo, bei anderen Herstellern oft AF-C oder Continuous-Autofocus. Solange du den Auslöser halb durchgedrückt hältst, stellt die Kamera kontinuierlich am gewählten AF-Punkt scharf. Was sind die Vorteile des Back Button Fokus? Das Problem dabei ist das Umschalten zwischen den beiden Fokus-Modi. Das benötigt einfach ein wenig Zeit. In vielen Situationen hat man diese Zeit beim Fotografieren aber einfach nicht, besonders in der Reportage oder der Sportfotografie. Aber auch bei Portraits ist es viel angenehmer nicht von so einer Änderung der Kameraeinstellung …