Testbericht Nikon Z FC

Fotografie-Fachbegriffe – Glossar

Wie bei jedem Themengebiet gibt es auch in der Fotografie sehr viele Fachbegriffe. Auf dieser Seite habe ich ein paar davon gesammelt um sie dir bei Bedarf kurz zu erklären. Für einige der Begriffe sind auch schon Artikel verlinkt, die das jeweilige Thema ausführlicher behandeln. Viel Spaß beim Lernen!

Ein Aufsteckblitz, auch Speedlite oder Speedlight genannt, ist ein vergleichsweise kleines Blitzgerät, das auf die Kamera gesteckt werden kann. Viele Aufsteckblitze enthalten heute auch Funkempfänger, sodass sie mit einem Fernauslöser auf der Kamera auch z.B. von einem Stativ blitzen können. Mehr dazu in meiner Reihe zum Blitzen lernen, besonders in Teil 1.

Available Light meint in der Fotografie das vorhandene Umgebungslicht in einem Raum oder im Freien. Es kann von der Sonne oder auch von Lampen erzeugt werden. Meist wird der Begriff aber als Gegensatz zum Blitzlicht verwendet.

Beim Back Button Fokus wird der Autofokus nicht mit dem halb gedrückten Auslöser bedient, sondern meist mit einem Button auf der Rückseite der Kamera. Das ermöglicht mehr Flexibilität beim Fokussieren. Mehr dazu im Artikel Was ist Back Button Fokus?

Die Belichtungszeit ist die Zeit, in der der Verschluss einer Kamera geöffnet ist um Licht auf den Sensor oder den Film zu lassen. Eine lange Belichtungszeit erzeugt verwischte Bewegungen oder Verwackelungen, eine kurze Belichtungszeit »friert« Bewegungen ein. Mehr dazu im Artikel Kurz erklärt: Belichtungszeit.

Blende f2.0
Bei Blende f2.0 verschwimmt der Hintergrund

Die Blende ist in der Fotografie eine Öffnung im Objektiv der die Lichtmenge steuert, die auf Film oder Sensor trifft. Bei weit geöffneter Blende kommt mehr Licht in die Kamera und die Schärfentiefe nimmt ab. Das erzeugt den besonders bei Portraits oft gewünschten Unschärfe-Effekt im Hintergrund. Mehr dazu in den Artikeln Was ist die Blende in der Fotografie? und Wie bekommt man einen unscharfen Hintergrund auf Fotos?

Dauerlicht ist in der Fotografie künstliches Licht das dauerhaft leuchtet, vorwiegend aus Videolampen. Der Vorteil von Dauerlichtlampen, zum Beispiel LED-Panels oder auch Halogen-Scheinwerfern, gegenüber Blitzen liegt darin, dass man schon vor dem Auslösen sehen kann wie das Licht auf dem Foto aussehen wird.

Dodge and Burn, oder auf Deutsch »Abwedeln und Nachbelichten«, ist eine Methode in der Bildbearbeitung um Teile eines Bildes aufzuhellen oder abzudunkeln. Genauer habe ich das im Artikel Was ist Dodge and Burn? erklärt.

Festbrennweite wird ein Objektiv genannt, mit dem man nicht zoomen kann. Um ein Motiv also größer zu fotografieren musst du näher rangehen.

Bildrauschen bei ISO 100 vs. Bildrauschen bei ISO 12800 bei einer Canon EOS 5D Mk IV
Bei einem höheren ISO-Wert gibt es meist mehr Bildrauschen

Der ISO-Wert gibt – vereinfacht gesagt – die Empfindlichkeit des Kamerasensors an. Je höher der Wert, desto mehr Licht wird gespeichert, das Bild wird also heller. Aber: desto mehr Bildrauschen ist auch auf den Fotos zu sehen. Mehr dazu im Artikel Was ist ISO?

Eine Normalbrennweite ist meist ein Festbrennweiten-Objektiv mit einer Brennweite, die in etwa der Diagonalen des Sensors entspricht. Bei einem Vollformatsensor ist damit meist ein 50mm-Objektiv gemeint, bei APS-C-Kameras entspricht das in etwa 30mm und bei Micro Four Thirds-Kameras gilt ein 25mm-Objektiv als Normalbrennweite.

Stitching oder Stichen ist das Zusammenfügen von mehreren Bildern zu einem großen Bild. Meist wird diese Technik für Panoramas verwendet.

Weitwinkel sind Objektive, die eine kürzere Brennweite aufweisen als Normalbrennweiten-Objektive. Dadurch ist der Bildwinkel größer. Es kommt also mehr aufs Bild, wirkt aber auch etwas weiter entfernt. Es gibt sowohl Weitwinkel-Zoom-Objektive