Du hast gerade mit dem Fotografieren angefangen? Super! Herzlichen Glückwunsch zu deiner neuen Kamera! 🙂 In diesem Artikel habe ich dir ein paar essenzielle Produkte zusammengestellt, die dir am Anfang das Leben leichter machen.
1. Ein gutes Stativ
Egal, ob du Landschaftsfotos, Videos, Langzeitbelichtungen oder Produktfotos machen möchtest – ein Stativ ist fast immer sehr hilfreich. Man ist damit zwar nicht ganz so mobil, es hilft aber noch ein wenig Schärfe rauszuholen und macht manche Bilder erst möglich.

Bei der Auswahl des richtigen Produktes solltest du auf Langlebigkeit und Stabilität achten. Mein Fotografie-Lehrer in der Berufsschule hat uns dazu geraten gleich ein vernünftiges Stativ zu kaufen, da das dann für viele Jahre hält. Und ich kann dem nur zustimmen. Mein erstes Stativ tut jetzt schon seit mehr als 10 Jahren treu seinen Dienst. Wenn du nur ein kleines Budget zur Verfügung hast, hol dir statt eines billigen Stativs aus dem Elektrohandel erstmal ein Gorillapod*. Damit kann man schon sehr viel machen.
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Als nächsten Schritt kannst du dann auf ein richtiges Stativ sparen. Ich nutze für meine Youtube-Videos und auch für alle Fotos zum Beispiel das inzwischen nicht mehr erhältliche Manfrotto 190X mit dem Kugelkopf 496RC2* Das Nachfolgemodell hat jetzt den meiner Meinung nach besseren Kugelkopf Xpro*.
Es hat mich bisher nie im Stich gelassen und die Verschlüsse an den Beinen lassen sich auch tausendfachem Auf- und Abbau noch wie am ersten Tag benutzen. Es ist aus Aluminium und daher etwas günstiger, aber auch schwerer als die Carbon-Version*

2. Ein Ersatzakku (oder mehrere)
Nichts ist schlimmer als eine Kamera, die mitten im Shoot wegen eines leeren Akkus in die Knie geht. Gerade, wenn du eine spiegellose Kamera gekauft hast, solltest du unbedingt einen oder mehrere Ersatzakkus kaufen. Viele raten dazu nur Originalakkus zu benutzen, ich habe aber bisher auch mit Akkus von Drittherstellern nur gute Erfahrungen gemacht Man sollte nur nicht die allergünstigsten kaufen. Einer ging mal ein wenig früher kaputt, dafür kosten sie aber auch nur die Hälfte der Originalakkus.
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3. Mehr Speicherkarten
Genau wie zusätzliche Akkus solltest du auch in ein paar gute Speicherkarten investieren. Ich kaufe meistens die Sandisk Ultra, weil ich nicht ich die höchste Schreibgeschwindigkeit benötige. Bisher hat sich die Speicherkapazität bei einer Karte zum Preis von 25-30€ jährlich mindestens verdoppelt. Aktuell gibt es zu dem Preis 128GB-SDXC-Karten* mit einer Schreibgeschwindigkeit von 170mb/s.
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Generell solltest du eher Marken-Speicherkarten kaufen um deine wertvollen Fotos nicht riskieren. Zudem sind die höhenwertigen Speicherkarten oft schneller beschreibbar, was besonders wichtig ist, wenn du oft die Serienbildfunktion benutzt oder auch Videos mit hoher Auflösung oder hoher Framerate drehen möchtest.

4. Ein 5 in 1-Reflektor
Wenn du Portraits fotografieren möchtest, ist ein solcher 5-in-1-Reflektor* unerlässlich! Egal ob zum Abschatten bei zu starkem Sonnenlicht, zum Aufhellen um ein paar Falten abzumildern oder als kurzzeitiger Regenschutz für die Frisur des Models – so ein Teil ist einfach super hilfreich. Das beste am Reflektor: Er ist sehr günstig! Schon für um die 20€ kann man einen bekommen.
In diesem Artikel zeige ich euch 14 (!) Dinge, die man mit einem Faltreflektor machen kann.
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5. Festbrennweite
Mit einer Festbrennweite lernt man bewusst zu fotografieren. Punkt. Da man mit einem solchen Objektiv nicht zoomen kann, muss man sich bewegen um den richtigen Bildausschnitt zu finden. Und das hilft dabei ein Gefühl für Abstände, Bildwirkung der Brennweite und Komposition des Bildes zu bekommen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Festbrennweiten bei gleichem Preis meist deutlich mehr Licht in die Kamera lassen und schärfer sind, als Zoom-Objektive. Das liegt daran, dass die Hersteller sich bei der Konstruktion ganz darauf konzentrieren können die optische Leistung nur auf eine Brennweite zu optimieren, während beim Zoom-Objektiv immer Kompromisse eingegangen werden müssen.
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Die Lichtstärke, das heißt eine größere maximale Blendenöffnung, bringt auch noch eine geringere Tiefenschärfe mit sich. Das hilft besonders bei Portraits den Hintergrund verschwimmmen zu lassen und ist ein Effekt, den die meisten Fotografen lieben. In meinem Artikel »Wie bekommt man einen unscharfen Hintergrund?« habe ich das ausführlich erklärt.
Für alle größeren Kamerasysteme gibt es mindestens eine relativ günstige Normalbrennweite, zum Beispiel 50mm*. Das ist in jedem Fall eine sehr lohnenswerte Investition für den Start in die Fotografie!
Muss ich alles sofort kaufen?
Klare Antwort: Nein. Aber ich habe in meiner Anfangszeit die Erfahrung gemacht, dass diese Artikel alle sehr hilfreich sind und in fast jedem Genre benutzt werden können. Besonders am Anfang, wenn man vielleicht noch nicht weiß, in welche Richtung es fotografisch geht, ist es hilfreich nicht zu viel Geld zu verschwenden. Wenn du noch weitere Tipps hast, was man als Hobbyfotograf braucht, schreibe sie gerne in die Kommentare. Dann können auch andere Leser davon profitieren!
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