Fotografie

Fuji Instax SQ20

Photokina-News: Fuji Instax SQ20

Fujifilm hat zur Photokina 2018 ein Update der Instax SQ10 veröffentlicht. Die Neue heißt SQ20 und hat ein paar coole neue Features an Bord: 15 Sekunden VideosDie Möglichkeit einzelne Frames aus dem Video zu druckenZoomen mit dem Objektivring, der vorher Ein- und Ausschalter warSelfie-Spiegel auf der VorderseiteTimeshift-Collage, eine Art Reihenaufnahmen-Collage in einem Bildneue Farbe: Beige statt weiß Insgesamt also eher Modellpflege als großes Update, aber es sind durchaus schon ein paar schöne neue Features dabei.

Sofortbild-Collagen mit der Instax SQ10 erstellen

Sofortbild-Collagen mit der Instax SQ10 erstellen und fremde Bilder drucken

Vor ein paar Tagen bin ich über ein tolles Video von Lomtro gestolpert, in dem Kai (also der Herr Lomtro) ein Feature der Instax SQ10 (Testbericht) vorstellt, das ich bis dahin auch noch nicht kannte: Man kann Sofortbild-Collagen mit der Instax SQ10 erstellen. Bilder aus fremden Kameras mit der Instax SQ10 drucken Da ich auf der Speicherkarte nicht genügend Bilder hatte, mit denen man eine schöne Collage erstellen könnte, stieß ich gleich noch auf ein Problem. Ich wollte nämlich Bilder aus Lightroom exportieren, diese auf die Speicherkarte ziehen und dann die Collage drucken. Aber egal in welchen Ordner ich die Bilder verschob – die Kamera erkannte sie nicht. Daraufhin habe ich tatsächlich einmal in die Bedienungsanleitung der SQ10 geguckt und wurde fündig. Die JPG-Dateien müssen auf bestimmte Weise benannt werden. Und zwar nach dem Format 4 Großbuchstaben, 4 Zahlen und dann die Dateiendung. Also zum Beispiel ABCD0001.jpg oder MNML1234.jpg. Da muss man ja auch erstmal drauf kommen! Nachdem die Dateien dann unbenannt waren, klappte alles hervorragend. Sofortbild-Collagen mit der Instax SQ10 drucken Nun kommt wieder das …

Frau im Abendlicht auf einem Feld – Gegen die Sonne fotografieren

Im Gegenlicht fotografieren

Dieser Sommer ist einfach der Hammer! Das Beste daran sind die vielen Sonnenstunden. Die sorgen nicht nur für Spaß beim Sport im Freien, in der wunderbaren Abendsonne lassen sich dieses Jahr einigermaßen verläßlich tolle Bilder im Gegenlicht fotografieren. Beim Fotografieren gegen die Sonne sollte man aber einige Punkte beachten, und die habe ich dir hier zusammengesammelt. 1. Benutze RAW Bei Fotos im Gegenlicht ist die Aufnahme der Bilder im RAW-Format essenziell. Der tolle Gegenlicht-Look lässt sich nur erreichen, wenn man bei der Aufnahme so stark unterbelichtet, dass die hellen Bildteile erhalten bleiben. Das Motiv ist dann aber oft unterbelichtet, sodass man die Schatten in der Nachbearbeitung wieder aufhellen muss. Das lässt sich viel leichter mit RAW-Bildern umsetzen, als mit JPEGs. Unterbelichtetes Bild Bearbeitetes Bild mit Belichtung +1.05 in Lightroom Eine Alternative hierzu ist die Verwendung von Blitzen oder Reflektoren, die schon bei der Aufnahme dafür sorgen, dass das Motiv nicht so stark unterbelichtet wird. Reflektoren blenden aber häufig das Model und geblitzte Bilder sehen schnell zu künstlich aus. Außerdem ist man dann häufig mit deutlich größerem …

Wie du immer das richtige Objektiv in der Tasche findest

Genießt du den Sommer auch so wie ich? Einfach herrlich, diese vielen Sonnenstunden! Bei mir gehen mit dem Sommer auch immer einige zu fotografierende Hochzeiten einher. Da ich bei den Reportagen fast nur mit Festbrennweiten fotografiere, die zudem auch noch sehr ähnlich aussehen, hatte ich oft das Problem, dass ich das falsche Objektiv aus der Tasche geholt habe. In einem stressigen Moment ist das natürlich blöd. Gaffer > Dymo Vor längerer Zeit hatten wir deshalb schon alle Objektivdeckel mit Hilfe eines Dymo-Gerätes beschriftet. So ein ganz altmodisches, wo man die Buchstaben noch manuell durch das Band drücken muss. Das sieht auch cool aus, allerdings ist diese weiße Schrift auf schwarzem Band und schwarzen Objektiven echt schlecht lesbar. Besonders, wenn man seine Tasche in der dunklen Ecke beim DJ-Pult ablegt. An der Stelle kommt jetzt meine zweite Leidenschaft, die Musik ins Spiel. Die Bühnen, auf denen man Musik macht, sind oft ebenfalls dunkel. Und die Veranstaltungtechniker vertrauen schon seit vielen Jahren auf fluoreszierendes Gaffer-Tape, zum Beispiel um Bühnenkanten oder Positionen zu markieren. Das hatte ich mir …

Studioblitz Polaroid

Entfesselt blitzen mit Polaroid- / Instax-Kameras

Eine Sache, die mich an allen Sofortbildkameras nervt, ist der eingebaute Blitz. Gerade Portraits werden ohne Blitz nicht so richtig scharf, mit dem eingebauten Blitz sehen sie dann aber blöd aus. Wie mit eigentlich allen in Kameras eingebauten Blitzen. Da kam ein Post auf der Instax-Instagram-Seite gerade recht, der den Tipp gab einfach mit einem externen Blitz zu fotografieren und dabei den D-Modus (dunkler) zu benutzen, da dann die Verschlusszeit kürzer ist. Weder meine Instax SQ6, noch meine Polaroid 600 haben aber einen Anschluss für ein Blitzkabel oder wenigstens einen Blitzschuh für entfesseltes Blitzen eingebaut. Ganz so einfach ist das also nicht. Entfesselt blitzen? Zugegeben, der deutsche Begriff klingt etwas martialischer als das schlicht sachliche englische Ausdruck „Off-Camera-Flash“. Das bedeutet so viel wie „Blitz, der abseits der Kamera steht“. Das trifft es besser. Bis vor kurzem habe ich dafür zwei Canon EX580ii Speedlites benutzt, die ich vor ein paar Jahren gebraucht gekauft habe. Eines der beiden ist mir aber vor kurzem runtergefallen und die Ersatzteile waren so teuer wie ein neuer Yongnuo-Blitz. Somit habe ich …

Fuji Instax SQ6 Testbericht

Wenn du mir bei Instagram folgst, hast du vielleicht schon gesehen, dass ich am letzten Wochenende eine Fuji Instax SQ6* zum Testen ausgeliehen habe. Die Kamera hat mir aber so viel Spaß gemacht, dass ich Marco vom Bremer Fotokontor am Montagmorgen kurzerhand eine E-Mail schrieb und darum bat die Kamera kaufen zu können. Das war natürlich kein Problem und so konnte ich die Kamera einen Tag später mit in den Urlaub nehmen und noch ausgiebiger testen.

Richtig fokussieren Canon

Was ist Back Button Fokus?

Stell dir vor, du willst ein Porträt machen. Das Model steht vor dir, du drückst den Auslöser deiner Kamera halb durch, sie fokussiert mit dem gewählten AF-Punkt, du drückst ganz durch und das Foto wird auf die Speicherkarte gebannt. Soweit alles gut. Standard. Und Standard-Einstellung. Was passiert nun aber, wenn das Model auf dich zukommt? Wenn du die gleiche Methode anwendest, werden die Bilder höchstwahrscheinlich unscharf, weil das Model sich in dem Moment vom Fokussieren zum Auslösen weiterbewegt. Für genau diesen Fall haben sich die Kamerahersteller einen Autofokus-Modus einfallen lassen. Bei Canon heißt der AI-Servo, bei anderen Herstellern oft AF-C oder Continuous-Autofocus. Solange du den Auslöser halb durchgedrückt hältst, stellt die Kamera kontinuierlich am gewählten AF-Punkt scharf. Was sind die Vorteile des Back Button Fokus? Das Problem dabei ist das Umschalten zwischen den beiden Fokus-Modi. Das benötigt einfach ein wenig Zeit. In vielen Situationen hat man diese Zeit beim Fotografieren aber einfach nicht, besonders in der Reportage oder der Sportfotografie. Aber auch bei Portraits ist es viel angenehmer nicht von so einer Änderung der Kameraeinstellung …

5 Sekunden-Hack für 10x bessere Handybilder

Die Überschrift ist ganz schön reißerisch, das gebe ich zu. Aber sie beschreibt dieses Tutorial einfach sehr gut. Handyfotos sind auch aus dem Fotografen-Alltag nicht mehr wegzudenken. Das Smartphone ist einfach immer dabei und deshalb vermutlich eine der meist genutzten Kameras überhaupt. Auch wenn die Bildqualität noch nicht ganz an die der größeren Kameras heranreicht, ist das Handy zum Fotografieren ein wertvolles Werkzeug. Heute möchte ich dir deshalb einen der besten Tipps zeigen, wie du mit einfachen und kostenlosen Mitteln deine Handyfotos verbessern kannst. Der Hack ist so stumpf wie effektiv: Putze einfach vor dem Fotografieren mit Tshirt, Top oder einem Brillenputztuch die Linse der Kamera. Das wars! Was das für krasse Auswirkungen hat, kannst du in meinen Vergleichsbildern sehen. Vor dem Putzen Nach dem Putzen der Handy-Kamera Smartphone-Bestseller

14 Arten einen Faltreflektor zu nutzen

Vor kurzem habe ich euch 5 Foto-Accessoires vorgestellt, die jeder Anfänger-Fotograf im Rucksack haben sollte, und da war auch der 5-in-1-Faltreflektor dabei. Der Name suggeriert ja, dass man mit den fünf Oberflächen 5 verschiedene Anwendungen damit abdecken kann. In den letzten Jahren haben Carmen und ich aber immer wieder neue Anwendungen für dieses mächte Werkzeug der Lichtsetzung gefunden – ingesamt 13 um genau zu sein – und die möchte ich Euch heute zeigen. Das Ausgangsbild ohne Reflektor – Auf der Nase, am Kinn und in den Haaren kann man das harte Licht von rechts oben erkennen. Für das kleine Shoot, bei dem Carmi mir als Model ausgeholfen hat, haben wir uns einen sonnigen Tag zur Mittagszeit ausgesucht, viel härter wird das Licht nicht. Das liegt daran, dass die Sonne sehr hoch steht und eine sehr kleine Lichtquelle ist. Kleine Lichtquellen erzeugen immer ein sehr hartes Licht, das meist nicht sehr vorteilhaft ist. Hartes Licht bedeutet, das die Schatten nicht weich auslaufen, sondern sich ganz klar abzeichnen. 1. Abschatten mit dem transparenten Innenteil Mit dem Reflektor kann …

Was ist der ISO in der Fotografie?

Kurz erklärt: Was ist ISO?

Nachdem es in Teil 1 meiner Serie „Kurz erklärt“ um die Blende und in Teil 2 um die Belichtungszeit ging, dreht sich im heutigen Artikel alles um die Frage „Was ist ISO in der Fotografie?“ Um ein Bild gut zu belichten braucht man nämlich genau diese drei Dinge. Aber was ist der ISO denn jetzt genau? Der ISO-Wert bezeichnet bei Digitalkameras die Empfindlichkeit des Sensors. Je höher die Zahl – z.B. ISO 100, 200, 400, oder auch 12800 – desto empfindlicher ist der Sensor eingestellt und desto mehr Licht wird während der Belichtungszeit vom Sensor gesammelt. Faustregel: Je niedriger der ISO ist, desto besser! Allerdings gibt es beim ISO einen kleinen Haken: Je höher der Wert ist, desto mehr Rauschen gibt es im Bild. Auch die Schärfe des Bildes nimmt bei höheren Werten ab. Deshalb gilt für den ISO die Faustregel: Je niedriger, desto besser! Wofür braucht man den ISO? Außerhalb eines Studios, wo man sich die Lichtbedingungen selbst schaffen kann, muss man mit dem ISO aber meist ein wenig vom Optimum weg. Das liegt …