Interview mit der Fotografin Astrid Susanna Schulz
Interviews

Die Bilder der Film-Aktion: Astrid Susanna Schulz

Kai

Es ist echt mega spannend zu sehen, was mit dem Superia aus der Film-Verschenk-Aktion für Bilder entstanden sind und wie unterschiedlich sie sind. Nachdem es im letzten Post um Heiner ging, der Landschaftsfotos im Gespensterwald gemacht hat, möchte ich Euch heute die Studio-Portraits von Astrid Susanna Schulz zeigen. Wie beim letzten Mal gibt es dazu ein kleines Interview mit ihr.

Moin! Wer bist du?
Ich heiße Astrid Susanna Schulz. Ursprünglich aus dem Bremer Umland kommend lebe ich seit den 1990ern in Bremen. Die Fotografie würde ich als Leidenschaft bezeichnen. Ich hatte Ende 2013 das erste Mal eine digitale Kamera (eine Sony) in der Hand und habe sie quasi nicht mehr losgelassen. Mein Fokus liegt auf der Menschenfotografie.

Mitte 2019 kaufte ich mir die erste analoge Kamera, eine Minolta XE-1. Sie lag lange Monate unbeachtet in einer Schublade. Durch Corona und die damit einhergehende Kurzarbeit in meinem Job hatte ich im Mai endlich Zeit und Lust, mich mit der analogen Fotografie zu beschäftigen.

Wie bist du auf die Idee gekommen Portraits mit Doppelbelichtungen zu machen?
Die »Moving Portraits« sind Langzeitbelichtungen mit einer Sekunde Belichtungszeit. Ich mag Bewegungsunschärfe. Seit Mitte 2019 habe ich tanzende bzw. sich bewegende Menschen mit acht bis zehn Sekunden Belichtungszeit fotografiert. Irgendwann kam mir der Gedanke, dass »sich bewegende Gesichter« auch spannend aussehen könnten und experimentierte damit. Während der einen Sekunde Belichtungszeit blitze ich ein- bis dreimal. Dadurch entsteht ein Effekt, der nach Doppelbelichtung aussieht. Als ich von deiner Filmverschenk-Aktion las, wollte ich das auch analog probieren, bewarb mich bei dir um den Fuji-Film – und freu’ mich, dass es geklappt hat 🙂

Darüber freue ich mich auch! 🙂 Was fotografierst du sonst so?
Menschen. Vor allem Porträts und Akt in schwarz-weiß. In Farbe fotografiere ich erst, seitdem ich analog fotografiere, seitdem ist auch Dokumentarisches und Architektur hinzugekommen. Seit Mai streife ich oft durch die Straßen in meiner Umgebung und halte fest, was ich sehe (zu sehen auf Instagram)

Hier findet Ihr Astrid im Netz:

Instagram: @astridschulzfotografie und @astrid_analogue
Website: www.astridsusannaschulz.de

Unterstützt wurde die Aktion übrigens von Nimmfilm.de, die zu jedem Film noch einen Rabattgutschein spendiert haben. Astrids Bilder sind von ihnen entwickelt und gescannt.

Alle Bilder © Astrid Susanna Schulz

Newsletter

Verpasse keinen neuen Artikel mehr! 1x im Monat die neuesten Artikel direkt in deine Inbox und ab und zu noch eine persönliche Mail von mir.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.