Lightroom

#Turbotipp: Lightroom-Katalog teilen

Einer der beliebtesten Artikel meines Blogs ist „Lightroom-Kataloge zusammenführen„. Aber was ist, wenn man das genaue Gegenteil erreichen möchte? Wie kann man einen Lightroom-Katalog teilen? Zum Glück ist es relativ einfach einen LR-Katalog zu splitten. In der linken Spalte kann man Ordner oder Sammlungen auswählen, die als neuer Katalog exportiert werden sollen 1. Schritt: Ordner oder Sammlungen auswählen Dazu wählst du als erstes einen Ordner oder eine Sammlung aus, die du exportieren möchtest. Natürlich gehen auch mehrere gleichzeitig indem du beim Auswählen die STRG-/CMD-Taste gedrückt hälst. Rechtsklick auf die ausgewählten Ordner Dann ist nur noch ein Rechtsklick auf die Ordner oder die Sammlungen nötig. Dort gibt es dann die Option „Diesen Ordner/Diese Sammlung als Katalog exportieren…“ 2. Schritt: Speicherort auswählen Im Anschluss öffnet sich ein Fenster, in dem du bestimmen kannst, wo der neue Katalog gespeichert werden soll. Lightroom speichert dann einen Ordner mit Katalog- und Vorschaudateien darin. Wenn Du unten noch „Negativdateien exportieren“ auswählst, werden auch die RAW-Dateien mit kopiert. Logischerweise aber nur, wenn Lightroom in dem Moment den Zugriff darauf hat. Das heißt …

Tutorial Lightroom Horizont gerade ausrichten.

#Turbotipp: Horizont gerade ausrichten in Lightroom

Wenn ein schiefer Horizont in Bildern bei dir ein starkes Unwohlsein auslöst, ist dies genau das richtige Tutorial für dich. Insbesondere in der Landschaftsfotografie ist dies einer der wichtigsten Schritte in der Nachbearbeitung. Zum Glück ist die Korrektur eines schiefen Horizonts in Lightroom in wenigen Sekunden erledigt. 1. Freistell-Modus in Lightroom Falls du nicht schon im Entwickeln-Modul bist, drücke die Taste D, oder klicke oben auf „Entwickeln“. Nun kannst du mit der Taste R oder einem Klick auf das gestrichelte Rechteck unter dem Histogramm (siehe Screenshot unten) den Freistell-Modus aktivieren. Darin kann man den Bildausschnitt verändern und eben auch das Bild kippen, um einen schiefen Horizont gerade zu machen. Mit einem Klick auf dieses Symbol aktivierst du den Freistellen-Modus in Lightroom Sobald der Freistellenmodus aktiviert ist, erscheinen Hilfslinien, die das Bild nach der Drittelregel unterteilen. 2. Wasserwaage Um nun den Horizont zu begradigen haben sich die Lightroom-Entwickler ein cleveres Tool ausgedacht: Die Wasserwaage. Die befindet sich gleich neben dem Winkel-Schieberegler oben rechts. (siehe Screenshot unten) Mit dieser Wasserwaage kann man in Lightroom einen schiefen Horizont …

Turbotipp: Blauen Himmel faken in Lightroom

Es gibt so Tage, da klappt einfach gar nichts. Da kocht erst morgens beim Pana Cotta machen die Sahne über, dann reißt beim Anziehen die Socke und später hab verteilt man noch beim Ausquetschen eine halbe Tube Senf in der Küche. So oder so ähnlich geht es mir manchmal.Auch beim Fotografieren gibt es solche Tage. Da fährt man mal für ein langes Wochenende an einen schönen Ort, will tolle Fotos machen und dann kommt nicht einmal die Sonne raus. Grauer Himmel. Ausschließlich. Verlaufsfilter in Lightroom An der Stelle kommt eine äußerst nützliche und einfache Funktion von Lightroom wie gerufen: Der Verlaufsfilter. Zugegeben, diese Methode ist eher quick and dirty und funktioniert nur, wenn man im Bild keine Wolken erkennen kann, sondern nur eine dicke und gleichmäßige Wolkenschicht ohne Kanten. So wie in meinem Bild vom Big Ben: Eigentlich ein ganz nettes Bild, wenn da nur nicht der langweilige Himmel wäre. Wenn man nun aber die Taste M drückt, oder auf das kleine Rechteck oben rechts unter dem Histogramm klickt, öffnet sich das Menü der Verlaufsfilter. …

Querformat zu Hochformat in Lightroom

Lightroom Turbotipp: Aus einem Quer- ein Hochformat machen

Es ist ja immer gut ein paar Tricks parat zu haben. Deshalb möchte ich euch heute eine Funktion von Lightroom vorstellen, die ich echt super selten benutze. Wenn sie dann aber zum Einsatz kommt, bin ich froh, dass ich weiß, wie es geht. Und zwar geht es darum aus einem Querformat ein Hochformat zu schneiden, oder eben aus einem Hochformat ein Querformat. Für Bilder aus modernen Kameras, wie zum Beispiel meiner Canon 5D Mk IV, die genügend Megapixel zur Verfügung hat, ist so ein Beschnitt ja ein Leichtes. Leider gibt es für den Wechsel zwischen Hoch- und Querformat keinen Button im Menü. Deshalb muss der Beschnitt-Dialog herhalten. Den findet man im Entwickeln-Modul in der Zeile unter dem Histogramm ganz links. Alternativ kann man auch die Taste R benutzen. Um dann zwischen Hoch- und Querformat hin und her zu wechseln, drückt man einfach die Taste X. Das war es schon. 🙂 Manchmal kann Lightroom auch ganz einfach sein. 49 Bewertungen Adobe Lightroom Classic & Photoshop – Jahresabo für PC/Mac mit 20GB Cloudspeicher Adobe Creative Cloud Fotografie – …

5 Workflow-Tipps für Lightroom

Nachdem es sich hier in der letzten Zeit um meine neue Instax SQ6 gedreht hat, und wie man damit Blitzen kann, geht es heute mal wieder um Lightroom. Genauer gesagt Lightroom Classic. Wer viele Bilder in Lightroom Classic oder einer anderen App bearbeitet, kommt irgendwann an den Punkt wo man seinen Workflow verbessern und einfach schneller werden möchte. Mit ein wenig Übung kommt zwar auch Routine in die Bearbeitung, manchmal schleifen sich aber auch zeitfressende Angewohnheiten ein. Deshalb überprüfe ich regelmäßig meinen Workflow und versuche ihn weiter zu optimieren. Dabei hilft es mir immer mit anderen Fotografen zu reden und zu schauen, wie deren Workflow ist. Jeder hat da seinen ganz eigenen. Ich habe vor längerer Zeit schon mal 5 Workflow-Tipps für Lightroom in einem Youtube-Video gesammelt. Das sich in der Zwischenzeit in Lightroom aber einiges getan hat, entschloss ich mich die Punkte aus dem Video in diesem Artikel zu aktualisieren. 1. Mehrere Speicherkarten gleichzeitig importieren in Lightroom Classic Standardmäßig kann man in Lightroom nur von einer Speicherkarte zur Zeit Bilder importieren. Es gibt allerdings einen …

Bildbearbeitung Lightroom Schwarzweiss

Ich bearbeite Eure Bilder

Manchmal erreicht man beim Bearbeiten von Fotos einen Punkt an dem man einfach nicht weiterkommt. Mir reicht es oft vom Rechner wegzugehen und irgendwas stumpfes zu machen, wie Wäsche waschen, Spülmaschine einräumen oder Staub saugen. Manchmal helfen aber auch ein paar frische Augen. Das hat sich auch Maren gedacht, die unter meinem letzten Youtube-Video in einem Kommentar darum bat eines ihrer Bilder zu bearbeiten. Das mache ich gerne, weil ich glaube, dass Ihr dabei eine Menge lernen könnt. 1. Beschnitt anpassen Als ersten Schritt habe ich das Bild ein wenig beschnitten. Oben links war mir zu viel freier Raum, der Hintergrund war mir zu schief und die Augen waren genau auf der Drittellinie, was mir bei diesem Bildausschnitt auch nicht so gut gefällt. Durch den Beschnitt liegt der Fokus des Bildes ein wenig mehr auf dem Gesicht, was bei so einem „Halbnahen“ Bildausschnitt wichtig ist. 2. Schwarzweiß-Konvertierung Als nächstes habe ich das neue Lightroom-Profil „Adobe Monochrom“ als Basis für die Bearbeitung ausgewählt. Da mich das Foto ein wenig an schwarzweiße Modeaufnahmen erinnerte, wollte ich mit …

Ein Lightroom-Katalog oder mehrere?

Die Frage ob man nur einen oder mehrere Lightroom-Kataloge benutzt scheint eine Menge Nutzer umzutreiben. Das ist nämlich einer der meistbenutzten Suchbegriffe, mit denen man auf meinem Blog landet. Und das obwohl ich noch gar keinen Artikel dazu geschrieben habe. Das habe ich zum Anlass genommen meine Vorgehensweise nochmal zu analysieren um euch ein wenig Inspiration geben zu können, wie man in Lightroom seine Bilder organisieren kann. 1. Geschwindigkeit Gerade für Profis ist die Geschwindigkeit des Systems extrem wichtig. Aber auch Hobby-Fotografen, die meist ja nicht ganz so schnelle Rechner zum Bearbeiten nutzen, profitieren von einem schnellen Programm. Wer will schon stundenlang vor dem Rechner sitzen um die Bilder des letzten Urlaubs zu bearbeiten? Von der Performance gesehen, ist es inzwischen fast egal, ob du einen oder mehrere Kataloge nutzt. Wichtig ist nur, dass die Katalog- und (Smart-)Vorschau-Dateien auf einer internen SSD-liegen. Das bringt gegenüber einer herkömmlichen HDD den größten Performancesprung.Je nachdem, wie viele Bilder du gespeichert hast, und wie du sie verwaltest, kann es aber trotzdem sinnvoll sein mehrere Kataloge zu nutzen. Lightroom bietet …

Zeit ändern Lightroom

Aufnahmezeit nachträglich ändern in Lightroom

Am vergangenen Samstag habe ich die erste große Hochzeit dieses Jahr fotografiert. In der Aufregung davor – auch nach über 60 Hochzeiten bin ich immer noch ein wenig aufgeregt – habe ich vergessen die Zeiten der Kameras zu synchronisieren. Da das aber wohl nicht nur mir passiert, und man leicht nachträglich die Aufnahmezeit in Lightroom ändern kann, habe ich ein kleines Tutorial gebastelt. 1. Herausfinden wie groß der Zeitunterschied ist Als ersten Schritt musst du herausfinden, wie groß der Unterschied der beiden Kameras überhaupt ist. Am leichtesten geht das, wenn du die Beiden Kameras vor dir auf dem Tisch hast und die Zeiten vergleichen kannst. Du kannst auch mit der einen Kamera ein Foto von der Uhrzeiteinstellung der anderen Kamera machen. Wenn du dann das Foto in Lightroom importierst, kannst du anhand der Aufnahmezeit des Fotos feststellen wir groß der Zeitunterschied ist. Mit der Taste I kannst du die Zeit des aufgenommenen Bildes einblenden und sie mit der der Kamera im Bild vergleichen Falls das nicht möglich ist, weil du zum Beispiel eine Kamera geliehen …

So hilft Lightroom dir beim Objektivkauf

Es gibt ein Objektiv, auf das ich schon seit längerem schiele. Bisher konnte ich mich noch nicht dazu durchringen es zu kaufen. Da nächste Woche für uns die neue Hochzeitssaison beginnt, ich dieses Objektiv bisher für fast jede Hochzeit gemietet habe und Canon bis 30.04.18 noch eine Cashback-Aktion laufen hat, war ich drauf und dran zuzuschlagen. Bauch gegen Kopf Es geht um das Canon 70-200mm 2.8 IS II*. Für viele Situationen auf einer Hochzeit, und auch sonst in der Veranstaltungsfotografie, ist das 70-200 einfach eine Bank! Es ist das einzige Zoom-Objektiv, mit dem ich Spaß habe. Man kann damit aus ein paar Metern Entfernung herrliche „Portrait-Schnappschüsse“ machen, ohne dass die Leute das mitbekommen. Zusätzlich kommt durch die längere Brennweite ein schönes Bokeh dazu, sodass die Personen sich gut vom Hintergrund abheben. Für einen Veranstaltungsfotografen ist das Gold wert 🙂 Da der Anschaffungspreis mit aktuell knapp €2000,- aber doch recht hoch ist, wollte ich das nicht nur aus dem Bauch entscheiden, sondern auch ein paar Fakten einfließen lassen. Zusätzlich ist das ja auch eine Business-Entscheidung. Da …

Neu: Farbprofile in Lightroom

Adobe hat letzte Woche ein Update für Lightroom Classic und CC veröffentlicht, das den eigenen Workflow komplett verändern könnte. Die größte Neuerung ist die Einführung von Farbprofilen. Diese Technik ist schon seit längerem als LUT (Look up Table) in der Video-Branche bekannt und findet nun auch bei Lightroom Einzug. Was ist der Unterschied zwischen Presets und Farbprofilen in Lightroom? Die Idee ist, dass man Bildern nun nicht mehr mit den bisher bekannten Presets – bzw. Entwicklungsvorgaben – einen Look gibt, sondern mit den Farbprofilen. Diese funktionieren prinzipiell so wie ein Instagram- oder VSCO-Filter und haben keinen Einfluss auf die Schieberegler im Entwickeln-Modul. Neu dabei ist, dass es einen Regler für die Intensität gibt. Man kann einen Look also auch dezenter anwenden. Danach kann man den Look mit den bereits bekannten Reglern nachjustieren. Adobe liefert einige Farbprofile mit, unter anderem ein generelles (Adobe Farbe), eines für Landschaften mit ein wenig mehr Sättigung und einem, das mit allen Hauttönen funktionieren soll (Adobe Porträt).  Diese lassen sich im Dropdown-Menü bei den Grundeinstellungen im Entwickeln-Modus auswählen. Das alte Profil …