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5 Dinge die jeder Fotografie-Anfänger unbedingt braucht

5 Produkte die jeder Fotografie-Anfänger unbedingt braucht

Du hast gerade mit dem Fotografieren angefangen? Super! Herzlichen Glückwunsch zu deiner neuen Kamera! 🙂 Ich habe ein paar essenzielle Produkte zusammengestellt, die dir am Anfang das Leben leichter machen.


Gorillapod – ein kleines Gliederstativ zum Fotografieren und Filmen

1. Stativ

Egal, ob du Landschaftsfotos, Videos, Langzeitbelichtungen oder Produktfotos machen möchtest – ein Stativ ist fast immer sehr hilfreich. Man ist damit zwar nicht ganz so mobil, es hilft aber noch ein wenig Schärfe rauszuholen und macht manche Bilder erst möglich.

Bei der Auswahl des richtigen Produktes solltest du auf Langlebigkeit und Stabilität achten. Mein Fotografie-Lehrer in der Berufsschule hat uns dazu geraten gleich ein vernünftiges Stativ zu kaufen, da das dann für viele Jahre hält. Und ich kann dem nur zustimmen. Wenn du nur ein kleines Budget zur Verfügung hast, hol dir statt dem billigen Stativ aus dem Elektrohandel erstmal ein Gorillapod Werbung, damit kann man schon sehr viel machen. Als nächsten Schritt kannst du dann auf ein richtiges Stativ sparen. Ich nutze für meine Youtube-Videos und auch für alle Fotos zum Beispiel das Manfrotto 190X mit dem Kugelkopf 496RC2 Werbung. Das hat mich bisher nie im Stich gelassen und die Verschlüsse an den Beinen lassen sich auch tausendfachem Auf- und Abbau noch wie am ersten Tag benutzen.

 

Ersatzakkus sind sehr hilfreich für Fotografen

2. Einen (oder mehr) Ersatzakku

Nichts ist schlimmer als eine Kamera, die mitten im Shoot wegen eines leeren Akkus in die Knie geht. Gerade, wenn du eine spiegellose Kamera gekauft hast, solltest du unbedingt einen oder mehrere Ersatzakkus kaufen. Viele raten dazu nur Originalakkus zu benutzen, ich habe aber bisher nur gute Erfahrungen mit Akkus der Firma Weiss gemacht, die es bei amazon Werbung zu kaufen gibt. Einer ging ein wenig früher kaputt, dafür kosten sie aber auch nur die Hälfte der Originalakkus.

 

Speicherkarten, CF-Karten, SD-Karten

3. Mehr Speicherkarten

Genau wie zusätzliche Akkus solltest du auch in ein paar gute Speicherkarten investieren. Ich kaufe meistens die Sandisk Ultra, weil ich nicht ich die höchste Schreibgeschwindigkeit benötige. Bisher hat sich die Speicherkapazität bei einer Karte zum Preis von 25-30€ jährlich mindestens verdoppelt. Aktuell gibt es zu dem Preis 64GB-SD-Karten Werbung mit einer Schreibgeschwindigkeit von 80mb/s.

Generell solltest du eher Marken-Speicherkarten kaufen als zu günstige Fernostware. Du willst schließlich deine wertvollen Fotos nicht riskieren.

 

5 in 1-Reflektor, sehr hilfreich für die Fotografie

4. 5 in 1-Reflektor

Wenn du Portraits fotografieren möchtest, ist ein solcher 5-in-1-Reflektor Werbung unerlässlich! Egal ob zum Abschatten bei zu starkem Sonnenlicht, zum Aufhellen um ein paar Falten abzumildern oder als kurzzeitiger Regenschutz für die Frisur des Models – so ein Teil ist super hilfreich. In einem späteren Artikel zeige ich euch nochmal was man alles damit machen kann. Das beste an dem Reflektor: Er ist super günstig! Schon für unter 20€ kann man einen bekommen.

Festbrennweite von Sigma

5. Festbrennweite

Mit einer Festbrennweite lernt man richtig Fotografieren. Punkt. Da mit mit so einer Festbrennweite nicht zoomen kann, muss man sich bewegen um den richtigen Bildausschnitt zu finden. Und das hilft dabei ein Gefühl für Abstände, Bildwirkung der Brennweite und Komposition des Bildes zu bekommen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Festbrennweiten bei gleichem Preis meist deutlich lichtstärker und schärfer sind, als Zoom-Objektive. Das liegt daran, dass der Hersteller sich bei einem solchen Objektiv ganz darauf konzentrieren kann die optische Leistung nur auf eine Brennweite zu optimieren, während beim Zoom-Objektiv immer Kompromisse eingegangen werden müssen.

Die Lichtstärke bringt auch noch eine geringere Tiefenschärfe mit sich. Das hilft besonders bei Portraits den Hintergrund verschwimmmen zu lassen und ist ein Effekt, den die meisten Fotografen lieben.

Für alle größeren Kamerasysteme gibt es mindestens eine Normalbrennweite, zum Beispiel 50mm Werbung, zu einem Preis um die 100€. Das ist eine sehr lohnenswerte Investition!

5 Dinge die jeder Foto-Anfänger unbedingt braucht

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Muss ich alles sofort kaufen?

Klare Antwort: Nein. Ich habe nur in meiner Anfangszeit die Erfahrung gemacht, dass diese Artikel alle sehr hilfreich sind und in fast jedem Genre benutzt werden können. Besonders am Anfang, wenn man man noch nicht weiß, in welche Richtung man fotografisch geht, ist es hilfreich nicht zu viel Geld zu verschwenden. Wenn du noch weitere Tipps hast, schreibe sie gerne in die Kommentare, dann können auch andere Leser davon profitieren!

Hier habe ich alle Produkte noch einmal in einem Kit zusammengefasst. Alle Links in diesem Kit, und auch die weiter oben, gehen zu Amazon und sind Werbelinks. Dadurch erhalte ich eine kleine Provision, wenn du nach Benutzen des Links etwas bei Amazon kaufst.

Kategorie: Fotografie

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Moin, ich bin Kai und fotografiere für mein Leben gerne. Wenn ich mal keine Kamera in der Hand habe, spiele ich Gitarre, trainiere für den nächsten Triathlon oder chille mit der besten Frau der Welt mit Chips und Netflix auf dem Sofa.

2 Kommentare

  1. Ich habe die erfahrung gemacht, dass es sinnlos ist sich erstmal preiswerte China-Ware anzuschaffen, weil das Budget begrenzt ist. Ich halte es für sehr ratsam sich die hochpreisigen Sachen mal anzusehen und als Maßstab nutzen zu können, wie weit man mit günstigen Alternativen kommt und wo die Grenzen der Nutzbarkeit liegen.

    Stativ und Kopf – ein Dauerthema. Billige und kleine Kugelköpfe halten nicht – sie rücken immer nach, was extrem nervig ist, weil man immer nachstellen muss. Ich benutze einen Manfrotto-Kugelkopf mit ArcaSwiss Aufnahme auf einem Kohlefaser Rollei C50i. Die Kombi ist leicht und rückt nicht nach – auch nicht mit Novoflex Fokusschiene und langem 180mm Canon Makro Objektiv.
    Stative sind auch ein Ausrüstungsgegenstände die gern mal vernachlässigt werden. Eine Kamera sollte immer fest stehen und bei Berührung nicht schon wackeln. Reisestative sind ein Kompromiss – das C50i ist so einer. Für alle anderen Einsätze ehr ein Stativ ohne Mittelsäule denn die wackelt fasst immer.
    Stative können auch schon ein Vermögen verschlingen. Da würde ich auch erstmal sehen, wohin sich der fotografische „Fokus“ entwickelt. Ein ALU-Stativ genügt oft auch, wenn man es nicht zu oft tragen muss.

    Anfänger haben oft das Problem dass sie am Anfang nicht wissen ob sie von APS-C mal auf eine Vollformat wechseln werden. Leider sind die EF-S von Canon und DC-Linsen von Sigma nicht auf einer Vollformat-Kamera verwendbar.
    Man wird als Anfänger verführt, die erheblich preiswerteren DC oder EF-S Linsen zu kaufen, was bei einem Umstieg gleichmal richtig Asche kostet.

    Noch was am Rand bemerkt. Die Kit-Linsen sind Müll. Alles was mit f/3.5 – f/6.3 beschriftet ist, liegt später im Schrank und wird dauergelagert. Verkaufen kann man die kaum und wenn, dann zu einem Schnapperpreis. Es ist also verbranntes Geld. Body solo kaufen und dann lieber erstmal ein 50iger fürn 100ter drauf machen und knipsen.
    Man erkennt schon beim Fotografieren, was einem fehlt und kann nach Bedarf ergänzen.
    Rebuy und Co liefern oft günstige Angebote mit Garantie.

    Ein etwas längerer Kommentar – ich hoffe es ist kein Problem.

    Als Anfänger rate ich jedoch dringend dazu, die Finger von den billig-Zoom’s zu lassen.
    alles was mit f/3.5 – f/6.3 um die Ecke kommt, ist sein Geld selten wert.
    Ein „50iger“ muss sein – am APS-C Sensor wäre es aber ein „30iger“, wegen des Crop-Faktors, der bei Canon 1.61 und bei Nikon 1.5 beträgt und die Abbildung um diesen Faktor vergrößert darstellt.
    Ich benutze persönlich gern die Linsen von Sigma an einer EOS 80D und EOS 5D-MK4.
    Es sind bis auf zwei Linsen alles Festbrennweiten und die machen sehr schöne Bilder.

    • Hey Jupp, Danke für deinen ausführlichen Kommentar! Nein, das ist kein Problem! 😉 ich sehe alles genauso, bis auf die Geschichte mit dem Kit-Objektiv. Bei der ersten Kamera finde ich es voll ok das mitzukaufen. Da weiß man meist noch nicht, was man will und of ist das ein guter Kompromiss.

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